Neue Website / New Website
Die Int. Otto Gross Gesellschaft bereitet eine neue und überarbeitete Website vor und informiert vorerst in dieser Form über folgende wichtige Neuigkeiten:
The Int. Otto Gross Gesellschaft announces a new and updated website to be ready shortly and informs until then about the following important news and forthcoming events:

Interdisziplinärer Kongress in Graz

HANS GROSS – EIN „VATER“ DER
KRIMINALWISSENSCHAFT
ZUR 100. WIEDERKEHR SEINES TODESTAGES

Graz, 9. – 10. 12. 2015

Veranstaltet vom Hans Gross Kriminalmuseum Universitätsmuseen der Karl-Franzens-Universität Graz
Gewi-SZ und HS 01.13, Hauptgebäude der Karl-Franzens-Universität Graz Universitätsplatz 3 / EG und 1.OG, 8010 Graz

Kontakt und Information:

Priv.-Doz. DDr. Christian Bachhiesl Tel: +43 (0) 316 / 380-6514
Karin Gether
christian.bachhiesl@uni-graz.at
Tel: +43 (0) 316 / 380-7447 karin.gether@uni-graz.at

http://universitaetsmuseen.uni-graz.at/de/
http://kriminalmuseum.uni-graz.at/de/

Programm:

Mittwoch, 9. 12. 2015

13.15: Eröffnung und Begrüßung durch Vizerektor Prof. Dr. Peter Scherrer und
Prof. Dr. Nikolaus Reisinger, Leiter der Universitätsmuseen; Buchvorstellung

13.30 – 15.00:
Gerhard M. Dienes, Dr. phil., Universalmuseum Joanneum Graz:
Gross-Stadt. Hans Gross und sein Lebensmittelpunkt Graz

Thomas Mühlbacher, Dr. iur., Leitender Staatsanwalt der StA Graz, Institut für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie der KFU Graz:
Der Staatsdiener Hans Gross

Christian Bachhiesl, Priv.-Doz. MMag. DDr., Hans Gross Kriminalmuseum/Universitätsmuseen der KFU Graz:
Kriminalwissenschaftliche Erkenntnisgewinnung. Historisch-epistemologische
Bemerkungen zu Hans Gross

14.30 – 15.00: Diskussion

15.00 – 15.30: Pause

15.30 – 17.00:
Stefan Pollak, Univ.-Prof. Dr. med. Dres. c.c., Institut für Rechtsmedizin der Universität Freiburg i.Br.:
Hans Gross und seine Zeitschrift. Die Geburt der wissenschaftlichen Kriminalistik um 1900

Harald Bröer, Diplomkriminalist, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Frankfurt (Oder):
Bedeutung und Nachwirkungen von Dr. Hans Gross für die Kriminalistik des 21. Jahrhunderts

Albrecht Götz von Olenhusen, Prof. Dr. iur., RA, Freiburg i.Br. / Heinrich Heine Universität Düsseldorf / Erster Vorsitzender der Internationalen Otto Gross-Gesellschaft:
Der Rebell und die Patriarchen. Otto Gross zwischen Sigmund Freud, C.G. Jung, Max Weber, Hans Gross, Emil Kraepelin und Gustav Landauer

16.30 – 17.00: Diskussion

17.00 – 17.30: Pause

17.30 – 18.30:
Ingrid Pfeiffer, Dr. phil., Germanistin, Autorin, Lektorin, Erwachsenenbildnerin, Wien:
Zwischen Vater und Sohn Gross. Der Kurator als Vermittler

Gernot Kocher, Em. Univ.-Prof. Dr. iur. DDr. h.c., Institut für Österreichische Rechtsgeschichte der KFU Graz:
Der Privatmann Hans Gross

18.10 – 18.30: Diskussion

Donnerstag, 10. 12. 2015

9.00 – 10.30:
Dieter Hüning, apl. Prof. Dr. phil., Kant-Forschungsstelle der Universität Trier:
Kriminalpolitische Aufklärung und Determinismus bei Karl Ferdinand Hommel

Benjamin Koller, Mag. iur., Institut für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie der KFU Graz:
Entwicklungen bei den Strafzwecken

Stefan Köchel, Mag. Dr. phil., Hans Gross Kriminalmuseum/Universitätsmuseen der KFU Graz:
Tatschuld. Begriff und Probleme

10.00 – 10.30: Diskussion

10.30 – 11.00: Pause

11.00 – 12.30:
Sonja Maria Bachhiesl, Mag. iur. et phil. Dr. iur., Freischaffende Philosophin, Graz:
Hans Gross und die Kinder

Karsten Wolff, Dipl.-Med., Klinikum Niederlausitz, Zentrum für Psychosoziale Gesundheit:
Paul Näcke und Hans Gross – zwei Pioniere der Kriminalanthropologie vereint im Kampf gegen das Verbrechen

Werner Felber, Em. Univ.-Prof. Dr. med., Universitätsklinikum Dresden:
Homosexualität als wissenschaftlicher Diskurs bei Paul Näcke und Hans Gross

12.00 – 12.30: Diskussion

12.30 – 14.00: Mittagspause

14.00 – 15.30:
Armin Stolz, Ass.-Prof. Dr. iur., Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft der KFU Graz:
Kunst und Kriminalität
Silvia Madl, Mag. phil., Germanistin, Lehrerin am Abteigymnasium Seckau und am Bakip Judenburg:
Kriminalistik im Namen der Rose. Verbrechensaufklärung in Umberto Ecos Roman

Alexander Bornik, DI Dr. techn., Key Researcher am Ludwig Boltzmann Institut für Klinisch-Forensische Bildgebung Graz:
3D Bildgebung in der Forensik. Anfänge, Gegenwart und Zukunft

15.00 – 15.30: Diskussion

15.30 – 16.00: Pause

16.00 – 17.30:
Kathrin Ogris, Dr. med. MA, Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Graz:
Narrative Elemente in der forensischen Gutachtenserstattung

Daniel Smeritschnig, Mag. MSc, Kriminologe, Wien:
Die Eisbaronin von Wien-Meidling. Ansichten eines Kriminalfalles

Andreas Sommer, Diplomkriminalist, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Frankfurt (Oder):
Neue Erscheinungsformen und Herausforderungen der Drogenkriminalität am Beispiel der Legal Highs

17.00 – 17.30: Diskussion

18.00: Abendvortrag
Albrecht Götz von Olenhusen, Prof. Dr. iur., RA, Freiburg i.Br. / Heinrich Heine Universität Düsseldorf:
„Von Goethe zu Google“ – oder: Vom Nachdruckerzeitalter des 18. bis zur Raubdruckbewegung des 20. Jahrhunderts

Mit bild (siehe beilage)
Kongressband Graz 2011 ist erschienen / New Publication: Congress Report Graz 2011
Psychoanalyse & Kriminologie
Hans & Otto Gross — Libido & Macht
8. Internationaler Otto Gross Kongress
Graz
 14.–16. Oktober 2011

Herausgegeben von / Edited by Christian Bachhiesl, Gerhard Dienes, Albrecht Götz von von Olenhusen, Gottfried M. Heuer, Gernot Kocher

Verlag LiteraturWissenschaft.de
Marburg an der Lahn 2015
600 Seiten
ISBN 978-3-936134-49-0
Preis: 29,90 €
Der Sammelband präsentiert die Vorträge zum 8. Internationalen Otto Gross Kongress, der vom 14. bis zum 16. Oktober 2011 in Graz stattfand, und enthält weitere Beiträge, Rezensionen, Informationen und Hinweise der Organisatoren.

Voranzeige / Preannouncement

9. Internationaler Otto Gross Kongress 2016
6. bis 8. Mai 2016 in Malente bei Lübeck (Tagungsstätte Gustav Heinemann)
Rassismus, Antisemitismus, politische Gewalt und Verfolgung – Wechselwirkungen und Widersprüche
Erich Mühsam und Otto Gross haben, nicht nur biografisch in ihren familiären- und Generationskonflikten, repressionsfreie und – bei allen utopischen Zielsetzungen – weitreichende und nachwirkende Weltentwürfe entwickelt. Gleichwohl blieben sie beim Diskurs über Gesinnungs- und Verantwortungsethik nicht frei vom zeitgenössischen, auch mentalitätshistorisch wichtigem Problem der individuellen und strukturellen Gewalt. Deren Genese, Geschichte und Gegenwart soll die Teilnehmer in Vorträgen, Diskussionen und Lesungen beschäftigen.

Das Thema soll interdisziplinär befragt und dargestellt werden.
Es bietet den Rahmen für biografische, werkgeschichtliche, sozialpsychologische, geschichtliche und andere Fragestellungen, die von historischem wie aktuellem Interesse sind und geeignet sein sollen, ebenso tradierte wie heutige Strukturen kritisch in den Blick zu nehmen.

Die Tagung findet in Kooperation mit der Erich-Mühsam-Gesellschaft Lübeck und der Int. Otto-Gross-Gesellschaft Hannnover/London statt.