Foucault richtet sich gegen die „Repressionshypothese“, gegen die Reduzierung der Geschichte der Sexualität auf die Chronik einer zunehmenden Unterdrückung, gegen die Gewohnheit, die Verbindung von Macht, Wissen und Sexualität alleine unter dem Gesichtspunkt der Repression zu fassen. Er konstatiert für das 18. und 19. Jahrhundert nicht in erster Linie Verschweigen und Verdrängen, sondern im Gegenteil eine obsessive Beschäftigung mit dem Sex, die sich in einer regelrechten „diskursiven Explosion“ ausdrückte. Der Sex wurde für das Bürgertum zunehmend zu etwas, „das es mehr als alles andere beunruhigt und beschäftigt hat, das all seine Sorgen in Anspruch genommen hat und das es in einer Mischung aus Angst, Neugier, Ergötzen und Fieber kultiviert hat“ (Foucault 1977). Sexualität wurde zum innersten Geheimnis des Subjekts, zum „Universalschlüssel, wenn es darum geht zu wissen, wer wir sind“ und dadurch zu einem Gegenstand der Wissenschaft: „Man glaubt, dem Sex seine Wahrheit entreissen zu müssen“ (Foucault 1977). Damit verbunden war die Konstruktion einer „natürlichen“ und „normalen“ Sexualität. Diese war nicht unabhängig von ihrem „kranken“ Gegenteil zu denken: der Perversion. In dieser essentialistischen Unterscheidung – wie sie etwa in der sexualpathologischen Entartungstheorie des Psychiaters Krafft-Ebing getroffen wurde – stiftet die Anomalie eine fixierte Identität. Der sexuell Abweichende – zum Beispiel der Homosexuelle – wird gleichsam zu einer eigenen „Spezies“. Selbstverständlich impliziert der moderne Sexualitätsdiskurs mit seinen Normen mannigfaltige Ausgrenzungen und Stigmatisierungen. Nur funktioniert die gesellschaftliche Macht im Bereich der Sexualität laut Foucault eben nicht, indem Sexualität unterdrückt wird, sondern indem Sexualität überhaupt erst produziert und dem Subjekt eingeschrieben wird. Die Sexualität, so Foucaults These, ist nicht das, wovor die Macht Angst hat, sondern das, wodurch sie Macht ausübt.

Schädliche Sexualmoral

Ein früher und konsequenter Vertreter der Repressionshypothese war der österreichische Psychiater und Psychoanalytiker Otto Gross (1877-1920). In seinen Texten sind die wesentlichen Bestandteile des von Foucault in den 1970er Jahren beschriebenen und kritisierten Diskurses über die Unterdrückung und Befreiung der Sexualität bereits vorweggenommen. Die historiographische Wiederentdeckung dieses lange vergessenen Wissenschaftlers und Revolutionärs ist wohl zu einem guten Teil der Faszination für sein kurzes, aber äusserst bewegtes und schillerndes Leben geschuldet. Der Sohn eines bekannten und konservativen Kriminologen war drogenabhängig, führte ein Bohème-Leben und entwickelte sich politisch zu einem Anarchisten. Bekanntheit über seine Kreise hinaus erlangte er, als er 1913 im Auftrag seines Vaters festgenommen und in eine Anstalt eingewiesen wurde, was eine internationale Protestkampagne hervorrief. Gross propagierte die sexuelle Befreiung nicht nur in seinen Theorien, sondern lebte sie auch in seinem Handeln. Als beinahe schon legendär können sein freizügiges Liebesleben und die wilden Orgien, die er und seine Anhänger in Ascona auf dem Monte Verità praktiziert haben sollen, bezeichnet werden.

Im Zentrum von Gross’ Denken steht der „innere Konflikt“, ein „Konflikt des Eigenen und des Fremden, des angeborenen Individuellen und des Suggerierten, das ist des Anerzogenen und Aufgezwungenen“ (Gross 2000). Das zentrale Gebiet dieses krankmachenden Konflikts, „das universelle Motiv für eine Unendlichkeit an inneren Konflikten“ ist die Sexualität. In diesem Sinne stimmt Gross mit Sigmund Freud überein, dass der Grundcharakter aller Neurosen sexuell sei. Es ist wohlgemerkt nicht die ursprüngliche menschliche Sexualität selber, die den pathogenen Konflikt auslöst, sondern „die Summe der bestehenden Moralprinzipien und Institutionen auf dem Gebiete der Sexualität“, die gesellschaftliche Sexualmoral. Sie ist in ihrer sexualfeindlichen Prägung, mit ihren „ausschliesslich monogamen und familiären Tendenzen“ mit den „natürlichen“ Trieben inhaltlich unvereinbar und entfacht als das Fremde im Individuum den „hoffnungslosen inneren Kampf“. Dieser führt entweder zur vollständigen Verdrängung der ursprünglichen sexuellen Triebe oder aber zu deren Umformung: In ihrer modifizierten, verbildeten Form, in der die sexuellen Triebe dann im Unbewussten weiterwirken, sind sie verantwortlich für neurotische und perverse Symptome.

Umkehrung der Freudschen Kulturtheorie

Auch Freud sah in der herrschenden Sexualmoral, die nur die legitime Fortpflanzung als Sexualziel zulasse, die wesentliche Quelle von Neurosen, wie er in der 1908 erschienenen Schrift „Die kulturelle Sexualmoral und die moderne Nervosität“ ausführte. Eine uneingeschränkte Befriedigung der Sexualtriebe ist aber gemäss Freud nicht möglich, da Kultur erst auf Triebunterdrückung aufgebaut ist. Natur und Kultur erscheinen bei Freud als zwei unversöhnliche Gegenpole, zwischen denen gleichsam in einem Kompromiss vermittelt werden muss. Ein Kompromiss, bei dem die kulturelle Sicherheit mit Glücks- und Lustverzicht bezahlt werden muss.

Freud, so der Vorwurf von Gross, habe sich darauf beschränkt, die im Unbewussten manifeste „chaotische Allperversität der Triebe und Gefühle“ aufzudecken. So sei er zu falschen Annahmen über die menschliche Natur gelangt, was ihn dazu verleitet habe, die kulturelle Triebunterdrückung als notwendig zu verteidigen. Laut Gross handelt es sich beim Unbewussten um eine durch den inneren Konflikt bereits verformte, also pathogene Triebstruktur. Die „wahre“ menschliche Natur, das „am allertiefsten zugrunde liegende unaufgebbare Gute“ – auch der ursprüngliche Sexualtrieb, der bei Gross ein Trieb nach Kontakt ist – liegt unter dem Unbewussten verborgen. Es ist gemäss Gross das Ziel der Psychoanalyse, diese ursprüngliche Natur, also das Eigene, von den schädlichen kulturellen Einflüssen, also dem Fremden, zu befreien. Die Psychoanalyse wird bei Gross politisch: „Sie ist berufen, zur Freiheit innerlich fähig zu machen, berufen als die Vorarbeit der Revolution“ (ibid.).

Freud hatte die ursprüngliche sexuelle Anlage des Menschen als polymorph pervers und bisexuell bestimmt und damit die sexualpathologische Unterscheidung von gesunder und kranker Sexualität dekonstruiert. Gross betont, sich hier „im Gegensatz zur Meinung des grossen Meisters“ zu befinden. Er geht – im Gegensatz zu Freud – von einer biologischen Zweckmässigkeit, einem „natürlichen“ Ziel des Sexualtriebes aus und konstruiert, ohne es explizit auszudrücken, ein Ideal einer natürlichen, guten Sexualität: Sie ist heterosexuell und genital. Somit fällt er hinter Freud auf das bipolare Schema von „natürlicher“ und „unnatürlicher“ Sexualität zurück. Gleichwohl hebt er sich deutlich vom sexualpathologischen Entartungsdiskurs ab: Entartet ist für Gross nicht die Natur des Menschen, sondern die Kultur, in der er lebt.

Freud hatte bereits erkannt, dass die kulturelle Sexualmoral den Menschen neurotisch und krank macht. Gross zog die in seinen Augen logische Konsequenz aus dieser Erkenntnis und verwarf die Sexualmoral gänzlich. Er wollte Neurotiker heilen, indem er sie zu „Sexualimmoralisten“ machte. Gross hat – so lässt sich zusammenfassend sagen – die freudsche Kulturtheorie umgedreht: Die Natur gefährdet nicht die Kultur, sondern die „gute“ Natur wird von der „bösen“ Kultur unterdrückt. Die Natur muss nicht zugunsten der Kultur eingeschränkt, sondern von der Unterdrückung durch die Kultur befreit werden. Natur und Kultur sind eben deshalb inkompatibel, weil die Kultur falsch ist.

Das Mutterrechtliche als Sexualutopie

Die Repressionshypothese, so Foucault, impliziere immer auch die Möglichkeit einer Befreiung der Sexualität von ihrer Unterdrückung. Gross propagierte eine Rückkehr zum paradiesischen Urzustand, in dem die Sexualität noch nicht von einer rigiden Sexualmoral unterdrückt wurde: eine „Revolution fürs Mutterrecht“. Als wichtigstes Problem jedes Wirtschaftssystems sieht Gross „das Einsetzen fremder Mehrarbeit für die Frau zur Ermöglichung ihrer Mutterfunktion“ an. Dieses Problem sei in der Mutterrechtsordnung der Urzeit „kommunistisch“ gelöst worden, das heisst, dass die Sorge für Mutter und Kind von der gesamten Gesellschaft gewährleistet worden sei. Der Begriff der Vaterschaft sei der Mutterrechtsordnung deshalb gänzlich unbekannt. Die Abkehr vom Mutterrecht erklärt sich Gross nun dadurch, dass – in einer unsicheren Zeit – sich die Frau die bessere Garantie für die Sicherung ihrer Mutterschaft plötzlich von einem einzelnen Mann und nicht mehr von der ganzen Gesellschaft versprach. So entstand der Ehevertrag und mit ihm, so Gross, das Problem der Gegenleistung, welche die Frau für die wirtschaftliche Unterstützung ihres Mannes erbringen musste. Diese Gegenleistung ist die Sexualität, welche nun nicht länger gemeinsames Interesse ist: Die Frau erlebt sie als notwendiges Übel, der Mann als etwas Erkauftes oder Erzwungenes. „Der Inhalt der neuen Rechtsbeziehung ist also das Sichverkaufen der Frau als Prostitution und Ehe […]“ (Gross 2000).

Die Familie ist somit immer auch eine Autoritätsfamilie: Die Institution der Ehe begründet das in der Vaterrechtsordnung bestimmende Autoritätsprinzip. „Man kann erst jetzt erkennen, dass in der Familie der Herd aller Autorität liegt, dass die Verbindung von Sexualität und Autorität, wie sie sich in der Familie mit dem noch geltenden Vaterrecht zeigt, jede Individualität in Ketten schlägt“ (ibid.). Die Erbsünde, so Gross’ These, bestand also nicht im Ausleben, sondern in der Unterdrückung der Sexualität. Sie war eine „Sünde gegen Wesen und Sinn der Sexualität“, als deren Konsequenz das Wissen um die Reinheit des Sexuellen verloren ging und die sexuelle Scham sowie der Kampf der Geschlechter entstand. Wir haben also gemäss Gross gegen den Sex gesündigt, wir stehen ihm gegenüber in Schuld. Dieses Selbstverständnis, das Foucault als Element des von ihm kritisierten Repressions- Diskurses aufführt, findet sich bei Gross äusserst ausgeprägt. Das mythisch-regressive Geschichtsbild nach dem Schema Paradies – Sündenfall – Erlösung ruft nach der „Korrektur der uralten Schuld“ (ibid.). Gross ist ein anschauliches Beispiel für den von Foucault beschriebenen Diskurs, in dem „die Umkehrung des Weltlaufs, die Ankündigung eines künftigen Tages und das Versprechen einer Glückseligkeit“ mit der sexuellen Befreiung verbunden werden (Foucault 1977). Das Beharren auf der Unterdrückung des Sexes, so Foucault, ermögliche es, Dinge zusammen zu denken, die sonst aus „Bitterkeit der Geschichte“ auseinander gehalten würden: etwa die Revolution und das Glück oder die Revolution und die Lust.

Das „Reine Sexualitätsdispositiv“

Die „Erlösungsmission der Zukunft“ besteht für Gross in der Wiederherstellung der Mutterrechtsordnung. Mit der Sozialisierung der Mutterschaftsfürsorge entfalle die Pflicht einer Gegenleistung durch die Frau und somit auch die Verpflichtung zur sexuellen Exklusivität: „Das Mutterrecht hat für sexuelles Geschehen keine Schranken und Normen, keine Moral und keine Kontrolle“ (Gross 2000). Die Beziehungen zwischen den Geschlechtern, rein von Pflicht, Moral, Verantwortlichkeit, Macht und Unterwerfung, blieben hier Selbstzweck. Die Mutterrechtsordnung sei „die vollkommenste Form der Vergesellschaftung überhaupt, die Jeden freigibt und Alle vereint, indem sie den Gesellschaftskörper selbst zum Zentrum und zur Garantie der höchsten individuellen Freiheit macht“.

Foucault beschreibt, wie ab Ende des 18. Jahrhunderts das bis anhin gültige Allianzdispositiv, in welchem die verwandtschaftlichen und familiären Allianzen für die Identität des Individuums bestimmend sind, vom Sexualitätsdispositiv, das die Sexualität als Wesenskern des Subjekts, als die identitätsstiftende Grösse im Individuum verankert, überlagert und teilweise abgelöst wird. „Ist für das eine [das Allianzdispositiv] das Band zwischen Partnern mit festgelegtem Status entscheidend, so geht es im anderen [dem Sexualitätsdispositiv] um die Empfindungen der Körper, die Qualität der Lüste, die Natur auch noch der feinsten oder schwächsten Eindrücke“ (Foucault 1977). Im von Gross vertretenen Diskurs der sexuellen Befreiung ist diese von Foucault skizzierte Entwicklung in einer radikalen Weise umgesetzt. In der utopischen Mutterrechtsgesellschaft sind alle Allianzbeziehungen, die in den Augen von Gross die Wurzel allen kulturellen Übels darstellen, vollständig zerstört. Das Subjekt darf sich nicht länger über seine familiäre Zugehörigkeit definieren. Die Mutterrechtsordnung ist das „reine“ Sexualitätsdispositiv, der utopische Brennpunkt der modernen Sexualität.

Wirklich herrschaftsfreie sexuelle Beziehungen sind konsequenterweise nur in der Mutterrechtsgesellschaft möglich. Sie können aber laut Gross auch in der patriarchalen Vaterrechtsgesellschaft zumindest schon vorweggenommen werden. Das Ausleben der Sexualität erlaubt es, aus der Einsamkeit auszubrechen und das Bedürfnis nach Kontakt zu stillen, ohne die eigene Natur zu verraten. Die Orgie erscheint so als die im Kleinen bereits verwirklichte Utopie, als Ort, in dem individuelle und kollektive Befreiung zusammenfallen. Sie wird zu einem Mittel der Therapie und darüber hinaus zu einem Mittel der Revolution. Die Sexualität, zum Mittel der Lebens- und Bewusstseinssteigerung, zur „Quelle einer Intensität, die expansiv und neues Leben ist“, stilisiert, nimmt bei Gross gleichsam einen transzendentalen Charakter an. Er bezeichnet sie als das „reine grosse Dritte“, als überindividuelle, quasi-religiöse Wesenheit.

Gefangen im Sexualitäts-Diskurs

Die von Otto Gross vertretene „historisch-politische Kritik der sexuellen Repression“ (Foucault 1977) stellt für Foucault keinen historischen Bruch mit dem dar, was sie anklagt. Sie habe sich innerhalb des Sexualitätsdispositivs und nicht ausserhalb oder dagegen abgespielt. Sie bedeute nicht mehr – aber auch nicht weniger – als eine taktische Verschiebung und Wendung innerhalb dieses Dispositivs. Die bürgerliche Sorge um den Sex und die aufklärerische Vorstellung, das persönliche Glück sei im guten Sex zu finden, erfahren bei Gross eine radikale Steigerung. Hier wird die Kontinuität des Sexualitäts-Diskurses des 18. und 19. Jahrhunderts hin zu Gross ersichtlich. Innerhalb der von Foucault skizzierten Geschichte der modernen Sexualität, die durch eine ständige Bedeutungszunahme der Sexualität, durch eine zunehmende Sexualisierung, gekennzeichnet ist, bildet der Sexualitäts- Diskurs von Otto Gross einen ersten Höhepunkt. Bei ihm ist die Sexualität nicht nur entscheidend für Identität und Wohlbefinden des Individuums, sondern auch für das Schicksal der ganzen Menschheit. Ihre Unterdrückung ist Ursache der menschlichen Misere, ihre Befreiung die grosse Hoffnung auf ein besseres Leben.

Gross bleibt im modernen Sexualitätsdispositiv und damit auch in dessen essentialistischer Logik gefangen. Um den freudschen Kulturpessimismus zu überwinden und eine optimistisch-revolutionäre Kulturtheorie zu entwickeln, um also die Idee der unauflöslichen Gefangenheit des Menschen in der symbolischen Ordnung der Kultur zu überwinden, ist er gezwungen, sich auf etwas Unmittelbares, Natürliches und Ursprüngliches zu beziehen. So kippt seine sexualrevolutionäre Theorie, statt eine Offenheit für Neues zu entfalten, mit ihrem Rückbezug auf die mutterrechtliche Urzeit und auf „natürliche“ Prinzipien ins Reaktionäre und Normierende. Mit seiner Version des Repressionsdiskurses ist Gross Vorbote für spätere Diskurse im 20. Jahrhundert, in denen politische Befreiung mit sexueller Befreiung verbunden wird. Es gibt eine Kontinuitätslinie des Versprechens der Befreiung durch die Sexualität, die sich von Gross über Wilhelm Reich zieht und mit der „Sexuellen Revolution“ der 60er und 70er Jahre ihren Höhepunkt erreicht. In Gross’ Theorie deutet sich bereits die Dialektik der „Sexuellen Revolution“ an, wie wir sie heute als „Nach-68er“ zu realisieren beginnen: Die Befreiung von Normen führt zu neuen Normen.

Folgt man Foucault, so ginge es in der Überwindung des „sexuellen Elends“ gerade nicht darum, sich positiv auf eine zu befreiende „natürliche“ Sexualität zu beziehen, sondern den „König Sex“ vom Thron zu stossen und die „Monarchie des Sexes“ zu beenden. Nur so könnten, jenseits des modernen Sexualitätsdispositivs, in dem wir gefangen sind, „andere Formen von Lüsten, Beziehungen, Koexistenzen, Bindungen, Lieben und Intensitäten“, nicht wiederentdeckt, aber hergestellt werden (Foucault 2003).

Literaturauswahl:

Foucault, M. (1977): Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit 1. Frankfurt am Main.
Foucault, M. (2003): Nein zum König Sex. In: Ders.: Schriften in vier Bänden. Dits et Ecrits, Band III, 1976-1979. Frankfurt am Main, S. 336- 354.
Gross, O. (2000): Von geschlechtlicher Not zur sozialen Katastrophe. Hamburg.

Simon Hofmann studiert Geschichte und Filmwissenschaft an der Universität Zürich. Zurzeit arbeitet er an einer Lizentiatsarbeit über die Theorien von Otto Gross.

Quelle:  soz:mag – Das Soziologie Magazin, Ausgabe Nr. 10 (Winter 2006/2007).