Archiv bis 2015

Züricher Historikerin macht Forschungsarbeit über Margarethe Faas-Hardegger im Internet zugänglich

15. September 2003 – Die Züricher Historikerin, Journalistin und Ausstellungsmacherin Regula Bochsler hat Teile ihrer umfangreichen Forschungsarbeit über Margarethe (Faas-)Hardegger (1882-1963) jetzt im Internet zugänglich gemacht.

Hardegger war – wie Regula Bochsler auf ihrer Internetseite schreibt, „eine außergewöhnlich mutige Frau. Sie träumte nicht nur von einer gerechteren Welt, sondern kämpfte auch dafür. Rückschläge und sogar Gefängnisstrafen konnten sie nicht von ihrem Weg abbringen. Sie war die erste Arbeitersekretärin des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes. Ihre politischen Kontakte spannten sich über halb Europa. Die Themen, die sie und ihre Freunde beschäftigten, waren neu, radikal und sind noch heute aktuell: Frauenbefreiung, soziale Gerechtigkeit, Abtreibung und Gleichstellung der Homosexuellen.“ Hardegger, die aktiv für die Zeitschrift „Sozialist“ in der Schweiz arbeitete, hatte zeitweise große Sympathien für die Ideen von Otto Gross und lieferte sich deshalb eine heftige Kontroverse mit Gustav Landauer, in dem sie zunächst einen Seelenverwandten gefunden zu haben glaubte. Bochsler, die 2004 im Verlag Pendo eine Hardegger-Biographie mit dem Titel „Ich folgte meinem Stern. Das kämpferische Leben der Margarethe Hardegger“ veröffentlicht, hat auf der Internetseite bereits Quellen zur Biografie Hardeggers und ein Verzeichnis der Sekundärliteratur bereitgestellt. Sie erschließt damit einer breiten Öffentlichkeit das Leben einer fast vergessenen Frau und eine Zeit, in der „viele unangepaßte Menschen für Freiräume kämpften, von denen wir heute alle selbstverständlich profitieren“. (rd)

Weitere Informationen: www.margarethe-hardegger.ch/autorin.html
Wien 2003. 288 S., Euro 24.90.

Eva Verena Schloffer in Zürich gestorben

Von Esther Bertschinger-Joos, Zürich

Eva Schloffer kam am 9. September 1910 als Eva Gross in München zur Welt. Ihre offiziellen Eltern waren Frieda und Otto Gross, ihr leiblicher Vater der Schweizer Ernst Frick. In Ascona verbrachte sie mit ihrem Halbbruder Peter und zwei jüngeren Schwestern ihre Kinder- und Jugendzeit; zur eigentlichen Heimat aber wurde ihr Bosco Gurin, das deutschsprachige Tessiner Bergdorf, wo die Familie jeweils die Sommermonate und Eva 1920 ihr erstes Jahr an der öffentlichen Schule zubrachte. Das Abitur holte sie sich später auf der Nordseeinsel Juist in der „Schule am Meer“; Else Jaffé, die Freundin ihrer Mutter, hatte ihr dort einen Freiplatz vermittelt.

Mit dem Wegzug von zu Hause musste Eva Gross ihren Namen ändern: Sie war das „Prozesskind“, das durch den Vater von Otto Gross, dem Kriminalistikprofessor Hans Gross in Graz, als nicht zugehörig zur Familie Gross und deshalb als unehelich erklärt wurde – für Eva Schloffer, wie sie fortan hiess, ein lebenslänglich prägendes Stigma.

Nach der Ausbildung zur medizinischen Laborantin in Berlin arbeitete Eva Schloffer 12 Jahre in Zürich als Arztgehilfin bei einem jüdischen Frauenarzt und begegnete dort dem Schicksal vieler Emigranten, was sie nachhaltig beeindruckte. 1946 – im gleichen Jahr starb ihr Bruder Peter an Tuberkulose – erwarb sie das Bürgerrecht der Stadt Zürich. Ab 1947 half sie viele Jahre als Haushälterin in Familien, bis sie schliesslich 1958 bei der Schweizerischen Flüchtlingshilfe ihre letzte Arbeitsstelle fand, die sie bis zu ihrer Pensionierung 1975 inne hatte. Während dieser Zeit verlor sie auch ihre Eltern und ihre jüngste Schwester Ruth durch den Tod.

Lange gesunde Jahre blieben ihr danach noch, die sie mit vielen Tätigkeiten ausfüllte. Teilnehmend am Schicksal von Mitmenschen, interessiert am Weltgeschehen, war sie auch kritisch engagiertes Mitglied der katholischen Kirche, fleissige Hörerin an der Senioren-Uni, unternahm sie oft lange Wanderungen und pflegte den Kontakt mit Freunden und vor allem mit ihrer Schwester Cornelia, die in England lebte, aber leider 1995 starb.

Danach wurde das Leben von Eva Schloffer langsam beschwerlich. Den Übertritt ins Altersheim konnte sie nicht verkraften; Depressionen machten schliesslich einen stationären Aufenthalt in einer Klinik notwendig. Dort kam sie zur inneren Ruhe, lebte ein bescheidenstes, aber geistig waches Leben und wurde von ihren Betreuerinnen und Betreuern bis zuletzt geschätzt und geliebt. Von Freunden umgeben entschlief sie dort am 5. Februar 2005 friedlich nach kurzem Unwohlsein.

 

Emanuel Hurwitz zum Ehrenvorsitzenden der Internationalen Otto Gross Gesellschaft gewählt

12. September 2006 – Dr. med. Emanuel Hurwitz, Psychoanalytiker in Zürich, ist auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung der Internationalen Otto Gross Gesellschaft am 10. September 2006 in Wien einstimmig zum Ehrenvorsitzenden der Internationalen Otto Gross Gesellschaft gewählt worden.

Emanuel Hurwitz gehört zu den wichtigsten Begründern der Erforschung von Leben und Werk von Otto Gross. Sein 1979 erschienenes Buch über den „Paradies-Sucher zwischen Freund und Jung“ ist nach wie vor die unübertroffene Biographie von Otto Gross. Sie hat zugleich den zentralen Konflikt der Epoche seit der Jahrhundertwende und des Expressionismus, den Vater-Sohn-Konflikt insbesondere aus psychoanalytischer Sicht thematisiert. Der Zürcher Arzt hat für die vielseitige Erforschung der zahlreichen Aspekte der Thematiken, auch der Biographie des Vaters Prof. Hans Gross, Graz, sowie zahlreicher anderer Themen, denen sich die heutige interdisziplinäre Wissenschaft insbesondere auch auf den Kongressen und Konferenzen der Internationalen Otto Gross Gesellschaft widmet, wesentliche Beiträge geleistet.

Er hat die Gesellschaft seit ihrer offiziellen, von ihm mit initiierten Gründung 1999 in Berlin als stellvertretender Vorsitzender, durch zentrale wissenschaftliche Beiträge und durch reiche, unschätzbare Materialien, die sich heute im Otto Gross-Archiv der Gesellschaft in London sich, in hervorragender Weise kontinuierlich gefördert und unterstützt, zwei ihrer Kongresse in Zürich (zusammen mit Lydia Trüb-Hurwitz) maßgeblich mit organisiert und zum Fortbestand der Gesellschaft, ihren Aufgaben und Zielsetzungen entscheidende Grundlagen und Initiativen beigesteuert.

Seit dem Erscheinen seiner Biographie, dem wiederum Aufsehen erregende und bedeutende Funde zur Biographie und Krankengeschichte von Otto Gross insbesondere auch im Kontext der Geschichte der frühen Psychoanalyse, zu Sigmund Freud und C. G. Jung, zugrunde lagen, hat er Grundlagen und Fortgang der Wissenschaft auf diesem Gebiet maßgeblich bestimmt und weitergeführt.

In ausgezeichneter Weise hat er nicht nur die Arbeit der Gesellschaft durch Vorträge, Artikel, durch Stiftungen und Förderung anderer Forschungen unterstützt, sondern durch sein tiefgründiges Wissen, seine exzellente Intuition und seine besondere Fähigkeit, zentrale Fragestellungen fundiert und wissenschaftlich überzeugend zu bearbeiten, immens bereichert.

Die Internationale Otto Gross Gesellschaft ehrt mit der Wahl zum Ehrenvorsitzenden – eine Berufung, die vor Emanuel Hurwitz bereits für Sophie Templer-Kuh, die Tochter von Otto Gross, ausgesprochen worden ist – den langjährigen guten Freund und Begleiter, den großen Forscher und Wissenschaftler und die humane Persönlichkeit.
„100 Jahre Kriminologie in Graz. Kriminologische Entwicklungslinien Interdisziplinär betrachtet”:
Karl-Franzens-Universität Graz, 18. – 20.10. 2012:
Vorträge u.a. von Gerhard M. Dienes: „Alles ging über das Durchschnittsmass” (Biographisches zu Hans Gross), Albrecht Götz von Olenhusen: „Der Kriminologe Erich Wulffen und Karl Mays ,Inferno’”, und Stefan Pollak: „Medizinische Kriminalistik”.
Publikation: Christian Bachhiesl: Zwischen Indizienparadigma und Pseudowissenschaft. LIT Verlag, Berlin, Münster, Wien, Zürich, London 2012. Enthält auch ein ausführliches Kapitel zu Otto Gross. Siehe auch „Neue Publikationen”.

25.3.2013:
Verleihung des Hans-Gross-Preises an Professor Forker, Rostock

Ausstellungen im Kleist-Museum und anderswo 2013
Sherlock´s Onkel. Die Spuren des Dr. Gross

Tatortkoffer nach Hans Gross, Kriminalmuseum Graz – Ausstellungsdauer: 26. März bis 14. Juli 2013

Einerseits war er der personifizierte Sherlock Holmes, ein Kämpfer gegen „lebensfremde Paragraphenjuristerei“ und ein Verfolger des Bösen: Hans Gross (1847-1915). Schon als Untersuchungsrichter begann er die Polizeiverfahren zu kodifizieren und wurde so zum Pionier der wissenschaftlichen Verbrechensaufklärung. Auf den Spurensucher Gross geht der heute obligatorische Tatortkoffer ebenso zurück wie der Einsatz von Hunden bei polizeilichen Ermittlungen. Andererseits war Hans Gross ein Verfechter einer „gereinigten Welt“, in der für „Degenerierte“ kein Platz sein sollte, deren Deportation er verlangte. In der Literaturgeschichte hat Hans Gross Spuren hinterlassen: Kriminalromanautoren wie Arthur Conan Doyle und George Simenon beziehen sich auf ihn. Weitere Spuren des Universitätslehrers Hans Gross in Prag führen zu seinem Schüler Franz Kafka, zu dessen Process, dem Brief an den Vater und zur Strafkolonie. Paradigmatischen Charakter erhielt der Konflikt des Vaters Hans Gross mit seinem anarchistischen Sohn Otto, einem gefallenen Schüler Sigmund Freuds: der Sohn wurde zu alldem, was sein Vater deportiert haben wollte. Anlässlich der Verleihung des Hans-Gross-Preises des Bundes Deutscher Kriminalbeamter zeigt das Kleist-Museum eine Ausstellung des Universalmuseums Joanneum Graz, das sich mit großem Erfolg u.a. im Freud-Museum in London diesem Thema gewidmet hat. Während der Zeit konzentrierter Arbeit an unserer neuen Kleist-Dauerausstellung öffnen wir unser Haus für eine Exposition, die kaum Verbindungen zu Kleist und seinem Werk aufweist. Aber: Das Interesse an Polizeinachrichten, an Berichten über Verbrechen und deren Bekämpfung nahm auch Kleist 1810 zum Anlass, seinen „Berliner Abendblättern“ ein großes Publikum zu sichern. Kleists Interesse an Fragen des Rechts und der Gerechtigkeit und Schilderungen von Übertretungen, Gewalt und Verbrechen durchziehen sein Werk. Und nicht zuletzt hat sein Tod am Wannsee eine umfangreiche polizeiliche Untersuchung nach sich gezogen, Polizeiakten, die in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts publiziert wurden, in der Ausstellung zu lesen sind und im Begleitprogramm eine Rolle spielen werden.

Kurator: Gerhard M. Dienes
Gestaltung: Gerhard E. Kuebel

Eine gemeinsame Ausstellung von Universalmuseum Joanneum Graz, Hans Gross-Kriminalmuseum Graz und Kleist-Museum, mit freundlicher Unterstützung von: Steirische Gesellschaft für Kulturpolitik, Österreichisches Kulturforum Berlin, Internationale Otto Gross Gesellschaft, Flughafen Graz und Bund deutscher Kriminalbeamter, Landesverband Brandenburg.


17. – 19.10.2013:
Gross Kriminalmuseum und Universitätsmuseen Graz: Interdisziplinärer Kongress „Die Vermessung der Seele”. Veranstaltet u.a. von Christian Bachhiesl.
Vortrag u.a. von Albrecht Götz von Olenhusen: „Psychiatrische Akten als Historische Quelle”.

Ausstellung „Sherlock’s Onkel” Kleistmuseum, Rostock, 26.3. – 14.7.2014. Kurator: Gerhard M. Dienes. Gestalter: Gerhard Kuebel. Mitglieder der IOGG waren bei der Vernissage anwesend. Die IOGG beteiligte sich auch finanziell mit einem kleinen Beitrag und erwarb damit die Rechte der an der Ausstellung auf Deutsch gezeigten Zeitschrift, welche auch schon auf Englisch in der Ausstellung im Freud-Museum in London zu sehen war.
„Freuds Widerständiges Erbe” Symposium zum 70. Geburtstag von Bernd Nitzschke. Schloss Mickeln, Düsseldorf, 6.6.2014.

2015:

Wiederaufbau eines Gedenksteins für Gustav Landauer auf dem Münchner Waldfriedhof

Von Peter Kühn (Flemlingen) und Dr. Siegbert Wolf (Frankfurt/M.)

„Es hat in Deutschland in der Zeit seiner größten Gottesferne einen Mann gegeben, der wie kein anderer Mensch dieses Landes zur Umkehr aufrief. Um einer kommenden Menschheit willen, die seine Seele schaute und begehrte, stritt er gegen die Unmenschlichkeit, in der er leben musste.“

Mit diesen Sätzen beginnt Martin Buber in der Düsseldorfer Halbmonatsschrift „Masken“ im Jahre 1919 seinen Aufsatz „Landauer und die Revolution“ für seinen langjährigen Freund Gustav Landauer (1870 Karlsruhe – 1919 München-Stadelheim), dessen Werke er letztwillig herausgab.

Unmittelbar nach dem 1. Weltkrieg und dem Beginn der Novemberrevolution hatte Kurt Eisner den Schriftsteller und Übersetzer Gustav Landauer in einem Brief vom 14. November 1918 zur Teilnahme an der Revolution in Bayern eingeladen: „Was ich von Ihnen möchte, ist, dass Sie durch rednerische Betätigung an der Umbildung der Seelen mitarbeiten.“ Landauer folgte diesem Aufruf und wurde in der Räteregierung am 7. April 1919 Beauftragter für Volksaufklärung. Nach der Niederschlagung der Räteregierung durch Reichswehr und Freikorpsverbände wurde Gustav Landauer am 1. Mai 1919 verhaftet und am nächsten Tag im Zuchthaus Stadelheim mit großer Brutalität ermordet.

obelisk

Landauers Asche wurde zunächst in der Urnenhalle des Schwabinger Friedhofs beigesetzt, dann wurde die Urne auf den Waldfriedhof überführt. Mitglieder der Freien Arbeiter-Union aber auch prominente Persönlichkeiten führten auf Anregung von Landauers Tochter Charlotte eine Geldsammlung durch und setzten Landauer 1925 einen Obelisken als Grabdenkmal.

1933 beschloss das Münchener Stadtparlament die Zerstörung der Grabdenkmäler „marxistischer Revolutionäre“. Auch das Landauer-Denkmal wurde dabei zerstört, der Obelisk zerschlagen und die Asche exhumiert. Seine sterblichen Überreste sandte man an die Jüdische Gemeinde München und stellte darüber auch noch eine Rechnung aus.

Am 2. Mai 2019 jährt sich der Jahrestag von Landauers Ermordung zum 100. Mal. Bis zu diesem Zeitpunkt könnte das Münchner Stadtparlament das in der Nazizeit begangene Unrecht in so weit korrigieren, dass wieder ein Gedenkstein für Gustav Landauer auf dem Waldfriedhof errichtet wird.

Hierzu müsste im Jahr 2015 ein Beschluss gefasst werden, damit die Planungen mit einem Bildhauer-Wettbewerb beginnen können. Eine anteilige Summe könnte auch durch Spendenaufrufe erbracht werden.

Wir fordern die Mitglieder des Münchner Stadtparlaments auf, einen dahingehenden Beschluss zu fassen.

 

Mitgliederversammlung 2015

Am 28. Februar 2015 traf sich der Vorstand der IOGG in Frankfurt am Main zu einer ausserordentlichen Vorstandssitzung. Als wichtigstes Ergebnis wurde eine Mitgliederversammlung auf den 4. Juli 2015 in Lübeck, Bei der Wasserkunst 7, beschlossen.
Auf der Tagesordnung stehen neben den üblichen Tagesordnungspunkten Neuwahlen des Vorstands, eine Beschlussfassung über den nächsten Kongress und einige Satzungsänderungen. Über die an den MV gefassten Entschlüsse werden wir nach dem 4. Juli berichten.

 

Titel für Albrecht Götz von Olenhusen

Die Heinrich Heine Universität in Düsseldorf hat Dr. jur. Albrecht Götz von Olenhusen den Professorentitel für „hervorragende Leistungen in Forschung und Lehre“ verliehen. Damit ist er Mitglied der Philosophischen Fakultät der Universität. (Mai 2015)

 

Interdisziplinärer Kongress Hans Gross – Ein „Vater der Kriminalwissenschaft zur 100. Wiederkehr seines Todestages – Graz, 9. – 10.12.2015

Veranstaltet vom Hans Gross Kriminalmuseum Universitätsmuseen der Karl-Franzens-Universität Graz.

Am 9. Dezember 2015 jährt sich der Todestag des Kriminologen Hans Gross zum 100. Mal – Anlass für einen Rückblick auf das Leben und Wirken von Hans Gross (1847-1915) und für eine kritische Betrachtung der Geschichte der Kriminalwissenschaft. Der erste Tag des Kongresses wird dem berufliche Wirken und dem Familienleben des Hans Gross gewidmet sein, seinem unermüdlichen Eintreten für die Institutionalisierung der Kriminologie auf universitärer Ebene und dem tragischen Konflikt mit seinem Sohn Otto. Am zweiten Tag werden – entsprechend dem ‚enzyklopädischen‘ Ansatz von Hans Gross, der Theorie und Praxis vereint sehen wollte – verschiedene Problemfelder der Kriminologie und Kriminalistik im Zentrum der Betrachtung stehen. Historische und aktuelle Perspektiven werden sich dabei gegenseitig bereichern.